Fasching

Stein des Anstoßes bei der Debatte um die „Kleine Hexe“ war bekanntlich das Kapitel, in dem zu Fasching die Kinder sich als „Negerlein …, Türken mit roten Mützen … und kleine Chinesinnen“ verkleiden. Ich habe dabei stets die Meinung vertreten, solche Kostümierungen wären heutzutage komplett verschwunden. Das Fremde, das einer Verkleidung zwingend innewohnt, sei dabei einfach nicht mehr gegeben. Die damit verknüpften rassistischen Stereotypen seien gesellschaftlich geächtet.
Tja, was soll ich sagen? Manchmal muss man einfach zugeben, dass man sich geirrt hat.

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Ein Gedanke zu „Fasching

  1. Schön, dass der Blog weitergeht! Dem Schildchen nach zu urteilen ist das Personal des Geschäftes des Deutschen nicht mächtig. Sei es drum. Wobei ich diese Figürchen auf den ersten Blick nicht dramatisch finde: Sie entstammen zwar einer anderen Kultur aber auch einer anderen Zeit. Dschingis Khan, ein Muselmann und ein Afrikanischer Krieger. Klingt eher wie ein Witz. Und ja, damit werden Stereotypen am Leben erhalten. Spricht für den schwächelnden Humor des Konditors. Hätten man diese Männlein mit deutschen Politikern ausgestattet, wäre das Regal sicher nicht mehr so voll gewesen. Wer will nicht einmal an der Merkel knabbern, Rösler abknutschen oder Brüderles Brille vernaschen.

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